Am 06. April 2010 verließ ich die Südinsel Neuseelands Richtung Norden. Mein erster Stop auf der Nordinsel war Wellington. Die Haupstadt Neuseelands besticht durch eine wunderschöne Meereslage eingehüllt von Bergen. 2 Nächte verblieb ich Wellington. Meine Sightseeing Tour führte mich direkt durch die Innenstadt bis zum Parlamentsgebäude und wieder zurück zum Te Papa, das Museum Neuseelands. Zwischendurch machte ich noch eine Cable-Car Tour und einen Spaziergang durch den Botanischen Garten Wellingtons.
Wellington's Hafen
Regierungskomplex
Wellington von oben
Eine ganz besondere Ecke im Botanischen Garten war der Lady Norwood Rosengarten mit mehr als 100 Rosenarten.
Rosengarten
CBD Wellington
Am nächsten Morgen ging es für mich auch schon wieder weiter nach Turangi.
auf dem Weg zum Bus
mein Busunternehmen (bezahlt wird natürlich nicht mit Naturalien ;) )
Von Turangi aus startete ich mein Tongariro-Crossing. Das Crossing ist die wohl schönste Eintageswanderung in Neuseeland. Es ging vorbei an Vulkanen, Kratern, Seen.... bis auf 1900m hoch, bei einer Höhenüberwindung von fast 1000m.
Gute 7 Stunden Wanderung wurden aber mit einer einzigartigen Landschaft belohnt.
Startpunkt
Mt. Ruapehu
Für die Herr der Ringe Fans: Mt. Ngauruhoe ist der Berg wo alles begann und alles enden wird!
der Schicksalsberg (Mt. Ngauruhoe= Mt. Doom)
dort unten ging es los
und nicht mehr allzu viele Treppen lagen vor mir
Wo ist der Ring?
"irgendwas tut sich da oben ..."
es war ziemlich steil
Red Crater (höchste Punkt vom Crossing)
Emerald Lakes
steiler Abstieg
Schwefelablagerungen und -dampf
Red Crater aus der Ferne
Blue Lake
Lake Rotoaira und Lake Taupo
Irgendwo da unten wartet mein Shuttle-Bus.
unser Shuttle-Service
Und da eine 20km Wanderung ziemlich an den Kräften zerrt, gönnte ich mir die nächsten Tage was.
Doppelschoko-Muffin (der war echt lecker ;))
Nach nur 2 Nächten in Turangi ging es für 2 weitere nach Taupo. Der Lake Taupo entstand durch eine Vulkanausbruch und das damit verbundene Absinken der Landschaft.
Hier wollte ich ein wenig entspannen. Aber da man ohne Auto jeden Meter zu Fuß gehen muss, war ich wieder mal den ganzen Tag unterwegs. Auf meiner Liste standen die Hot-Pools und die Huka-Falls.
Die Zentralebene der Nordinsel ist vulkanisch sehr akitv.
Zudem gibt es zu hauf heiße Quellen. Das direkte Baden in diesen Quelle ist aufgrund der Temperatur nur schwer möglich, aber wozu gibts denn eiskalte Flüsse. Somit kann jeder nach Belieben die richtige Temperatur wählen.
Lake Taupo (im Hintergrund: Gebirge vom Tongariro Crossing)
Hot-Pool (ein heißer Bach mündet in den kalten Waikato)
Bungeespringen über dem glasklaren Waikato
Nicht die Höhe der Huka Falls ist das Sehenswerte, sondern die mitgeführte Wassermenge des Waikato.
Huka Falls
Am 12.04.2010 fuhr ich dann weiter nach Rotorua. Das bekannteste dieser Stadt ist wohl der unangenehm riechende Schwefelgeruch. Überall riecht es nach "verfaulten Eiern". An vielen Stellen gibt es Mud-Pool und aufsteigende heiße Dämpfe. Da ich eine nette Couchsurferin in Rotorua hatte, die mir ihr Auto zur Verfügung stellte, welche Angebot ich dankend annahm, machte ich mich in das Thermal Wonderland von Wai-O-Tapu auf.
Mud-Pools in Rotorua
Im Thermal Wonderland in Wai-O-Tapu gab es allerhand zu sehen. Neben Geysiren, Mud-Pools, heißen Quellen auch der oft sehr stinkende Geruch.
Mud-Pools
Lady Knox Geysir
Dank Seife, bricht er täglich um 10.15 Uhr aus.
Artists Palette mit Champagne Pool
Champagne Pool
Als Dankeschön an die nette Familie gab es abends hausgemachte deutsche Schnitzel.
der Chefkoch
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